Institut für Kunstgeschichte
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Das digitale Bild. Entwurf für ein DFG-Schwerpunktprogramm

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Das Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat im Oktober 2017 bei der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einen Antrag auf ein Schwerpunktprogramms zum Digitalen Bild eingereicht. In Bonn hat dazu am 26.02.2016 ein Rundgespräch stattgefunden. Die Antragstellung wurde durch den Investitionsfonds der LMU unterstützt. Eine Entscheidung der DFG wird im Frühjahr 2018 erwartet.

Das geplante Schwerpunktprogramm (SPP) „Das digitale Bild” will von einem multiperspektivischen Standpunkt aus in der Zusammenführung exemplarischer Projekte die zentrale Rolle thematisieren, die dem Bild im komplexen Prozess der Digitalisierung des Wissens in Theorie und Praxis zukommt. Intendiert ist eine kritische Thematisierung und Reflexion dieser Dimension als eines tiefgreifenden epistemologischen Umbruches. Dies kann nur in einem dezidiert transdisziplinären Austausch und unter besonderer Einbeziehung auch der Informationswissenschaften erfolgen.
Im SPP sollen Projekte aufgenommen werden, die erstens auf den Anteil des Bildes im Prozess der Digitalisierung reflektieren in der Absicht, zu einer Theorie des digitalen Bildes in der Verwendung in Kunst, Wissenschaft, Kultur beizutragen; die sich zweitens beschreibend und interpretierend dem Phänomen, den Erscheinungsformen und Praktiken des Digital Turn in seiner visuellen Dimension zuwenden, wozu z.B. auch die Beschreibung und Interpretation von Formen der bildenden Kunst im digitalen Raum gehören; und die drittens auf die Praxis der Technologien des digitalen Bildes zielen, beispielsweise die Entwicklung innovativer Formen des Einsatzes des digitalen Bildes als Medium der Erkenntnis im Umfeld der Wissenschaft betreiben.

Information: Ein Schwerpunktprogramm der DFG ist gekennzeichnet durch die überregionale Kooperation der teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und wird in der Regel für die Dauer von sechs Jahren gefördert.

Dr. Harald Klinke, h.klinke@lmu.de
Prof. Dr. Hubertus Kohle, hubertus.kohle@lmu.de

Stand: 12.10.2017