Institut für Kunstgeschichte
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Digitale Kunstgeschichte an der LMU München

In Zusammenarbeit mit der IT-Gruppe der Geisteswissenschaftlichen Fakultäten wurde die Bilddatenbank Artemis entwickelte und zugänglich gemacht. Diese ist Teil des verteilten digitalen Bildarchiv Prometheus mit 1,4 Millionen Datensätzen. Auf Artemis baut auch Artigo auf, das nach dem Prinzip des Crowd Sourcing und Gamification die einzelnen Objekte der Bilddatenbank inhaltlich verschlagwortet. Inzwischen sind in diesem in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informatik der LMU entstandenen Systems etwa 6 Million tags gesammelt worden. Ziel ist es, diese kulturellen Daten zur verbesserten Objektsuche und kunsthistorischen Forschung einzusetzen. artigo bird
Im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens in den Geisteswissenschaften sind am Institut für Kunstgeschichte verschiedene Projekte aufgebaut worden. Das Open Peer Reviewed Journal ist eine internationale Fachzeitschrift für Kunstgeschichte, die nach dem Prinzip des Public Peer Review funktioniert und von LMU Excellent gefördert wurde. Das Online-Rezensionsjournal Kunstform erscheint monatlich im Rahmen der Sehepunkte und enthält Besprechungen zu aktueller kunstwissenschaftlicher Literatur. Die LMU ist ebenso Partner des Fachinformationsdienstes arthistoricum.net.
Seit 2014 existiert am Institut für Kunstgeschichte der Promotionsstudiengang "Digitale Kunstgeschichte", der digitale Methoden in die Lehre bringt. Zudem ist das Institut Teil des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte, der den wissenschaftlich reflektierten Einsatz digitaler Methoden in Forschung, Ausbildung und Beruf fördern und etablieren möchte (Kontakt: Prof. Dr. Stephan Hoppe, Prof. Dr. Hubertus Kohle).
Gefördert von der Bayerische Akademie der Wissenschaften wird seit dem Jahr 2015 mit dem Projekt Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland der Bestand der Malerei flächendeckend in Deutschland digital dokumentiert, erforscht und über das Internet zugänglich gemacht. Auf diese Weise wird die kunsthistorische Barockforschung mit der neuen Methodologie der digitalen Geisteswissenschaften verknüpft.
Seit dem Jahr 2015 wird das International Journal for Digital Art History von Dr. Harald Klinke (LMU) und Liska Surkemper (TU München) gemeinschaftlich herausgegeben.

codingdurer

Am 13. bis 17. März 2017 findet der Hackathon Coding Dürer statt. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2017.