Institut für Kunstgeschichte
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Vita

Sophie Junge vertritt seit 2023 die Professur mit Schwerpunkt Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart am Kunsthistorischen Institut der LMU. Ihre Lehr- und Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kunst und Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts; Schwerpunkte bilden die amerikanische Kunst nach 1970, Fotografie aus ehemals kolonialen Machtverhältnissen sowie zeitgenössische Kunst aus Südostasien. Diese inhaltliche Breite führt sie mit einem methodologischen Interesse an der Kanonisierung von Bildern und Objekten und den damit verbundenen Fragen nach der Zugänglichkeit von Kunst und Kunstgeschichte zusammen. 2013 promovierte sie mit einer Arbeit zur Rezeption von Kunstwerken über die AIDS-Epidemie in den USA an der Universität Zürich. Die Dissertation erschien 2015 und 2016 in deutscher und englischer Sprache. In ihrer aktuellen Forschung widmet sie sich der Rezeption fotografischer Medien aus Indonesien und Singapur im 20. und 21. Jahrhundert im Kontext postkolonialer Fragestellungen.

• Oberassistentin am Lehrstuhl für Geschichte der bildenden Kunst/Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich (2020-2023)
• Fellow des Schweizerischen Nationalfonds am University College London und an der National University of Singapore (2018-2019)
• Koordinatorin des Forschungs- und Digitalisierungsprojekts Camera Work (Leitung Prof. Dr. Bettina Gockel) am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich (2016-2018)
• Fellow des Schweizerischen Nationalfonds an der Universiteit van Amsterdam und der Universiteit Leiden (2016–2017)
• Vertretung des Lehrstuhls für Geschichte der bildenden Kunst am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich (2015-2016)
• Wissenschaftliche Assistentin an der Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich (2013-2016)
• Deubner-Preis Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. (2015)
• Promotion im Doktoratsprogramm „Mediengeschichte der Künste“ am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich (2013)
• Promotionsförderung des Forschungskredits der Universität Zürich (2012-2014)
• Studium der Kunstgeschichte, Niederlandistik und Neuerer Geschichte an der Universität zu Köln und der Universiteit Leiden (2002-2009)