Institut für Kunstgeschichte
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Prof. Dr. Burcu Dogramaci

Prof. Dr. Burcu Dogramaci

Professur mit Schwerpunkt Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart

Aufgabengebiet

Kunstgeschichte von 1900 bis zur Gegenwart.

Schwerpunkte: Migration und Exil, Fotografie und Fotobuch, Mode, Filmkostüm und –architektur, Urbanität und Kunst, Skulptur der Moderne und der Nachkriegszeit.

Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Kunstgeschichte
Zentnerstr. 31, Zi. 402
D - 80798 München

Raum: 402
Telefon: +49 (0)89 / 2180 - 2462
Fax: +49 (0)89 / 2180 - 5316

Sprechstunde:
Im Sommersemester 2018 jeweils Mi. (bitte in die ausgehängte Liste an meiner Bürotür eintragen):
11. April, 13-15 Uhr
25. April, 13-15 Uhr
9. Mai, 13-15 Uhr
16. Mai, 13-15 Uhr
6. Juni, 13-15 Uhr
20. Juni, 13-15 Uhr
4. Juli, 13-15 Uhr
18. Juli, 13-15 Uhr

Forschungsprofil
Burcu Dogramaci, geb. 1971 in Ankara, ist seit 2009 Professorin am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Schwerpunkt auf der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. 2000 Promotion (bei Martin Warnke) mit einer Dissertation über die Berliner Modegraphikerin Lieselotte Friedlaender und die Pressegrafik der Weimarer Republik. 2005 Förderpreis des Aby M. Warburg-Preises der Freien und Hansestadt Hamburg. 2007 Habilitation in Hamburg mit einer Schrift über deutschsprachige Architekten, Stadtplaner, Bildhauer und Kunsthistoriker in der Türkei nach 1927. Erhielt für die Habilitationsschrift 2008 den Kurt-Hartwig-Siemers-Wissenschaftspreis der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. 2011–12 Senior Research Fellow am Center for Advanced Studies der LMU München. 2014 Preis für gute Lehre des Bayerischen Staatsministeriums. 2016 ERC Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates.
Sie forscht und lehrt zu Exil und Migration, Fotografie und Fotobuch, Mode, Architektur und Stadt, Skulptur der Moderne und Nachkriegszeit, Live Art.
Forschungen von Burcu Dogramaci zu Exil, Migration und Flucht in Geschichte und Gegenwart widmen sich den Formen der Migration/Migration der Formen, den Konzepten und Ästhetiken einer Kunstproduktion des Exils, non-linearen und anachronistischen Historiografien, transkulturellen Vernetzungen, Theorien und Methoden einer Kunstgeschichte in Bewegung. Projekte und Publikationen verstehen sich auch als Beiträge zu einer kulturwissenschaftlichen, interdisziplinär ausgerichteten Exil- und Migrationsforschung.
Im Jahr 2013 gründete Burcu Dogramaci gemeinsam mit Birgit Mersmann die AG „Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration“ des Ulmer Vereins. 2018 warb die AG erfolgreich das DFG-Netzwerk „Entangled Histories of Art and Migration“ (2018–2021) ein. In ihrem ERC-Projekt „Relocating Modernism: Global Metropolises, Modern Art and Exile“ (2017–2022) forscht Burcu Dogramaci mit ihrem Team zu sechs globalen Metropolen als Ankunftsstädte für geflüchtete Künstler in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Damit sollen Exil-, Moderne- und Stadtforschung produktiv zusammengeführt werden.
Publikationen zu Exil und Migration u.a.: Heimat. Eine künstlerische Spurensuche, Köln: Böhlau 2016; Migration und künstlerische Produktion. Aktuelle Perspektiven, Bielefeld: transcript 2013 (Hg.); Fotografieren und Forschen. Wissenschaftliche Expeditionen mit der Kamera im türkischen Exil nach 1933, Marburg: Jonas 2013; Netzwerke des Exils. Künstlerische Verflechtungen, Austausch und Patronage nach 1933, Berlin: Gebr. Mann 2011 (Hg. m. K. Wimmer); Kulturtransfer und nationale Identität. Deutschsprachige Architekten, Stadtplaner und Bildhauer in der Türkei nach 1927. Berlin: Gebr. Mann, 2008.
Ende 2018 erscheint das mit Birgit Mersmann herausgegebene „Handbook of Art and Global Migration Theories, Practices, and Challenges“ (de Gruyter) als erstes Handbuch zu Kunst und globaler Migration. Im Oktober 2018 publiziert Burcu Dogramaci die Monografie „Fotografie der Performance. Live Art im Zeitalter ihrer Reproduzierbarkeit“ (Fink). Gemeinsam mit Barbara Haack ist sie Autorin der Studie „Kunst in der Einwanderungsgesellschaft – Beiträge der Künste für das Zusammenleben in Vielfalt" der Deutschen UNESCO-Kommission und der Bertelsmann Stiftung (2018).
Burcu Dogramaci ist im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift „Architecture Beyond Europe“ und des Virtuellen Museums „Künste im Exil“ des Deutschen Exilarchivs (1933–1945) der Deutschen Nationalbibliothek. Sie ist Mit-Hg. (mit Doerte Bischoff, Bettina Bannasch, Claus-Dieter Krohn und Lutz Winckler) des Jahrbuchs für Exilforschung (edition text + kritik); Hg. der Reihe „mode global“ (Böhlau).

Aktuelles

CFP: Arrival Cities: Migrating Artists and New Metropolitan Topographies

ERC Consolidator Grant für Burcu Dogramaci, Professorin am Institut für Kunstgeschichte der LMU. Die europäische Auszeichnung ist mit zwei Millionen Euro dotiert und hat eine Förderdauer von fünf Jahren.

Publikationen in Produktion

  • Fotografie der Performance. Live Art im Zeitalter ihrerReproduzierbarkeit (erscheint Okt. 2018 im Wilhelm Fink Verlag)

    Cover_Dogramaci_Fotografie der Performance_final

Neuerscheinungen

Re-Orientierung. Kontexte zeitgenössischer Kunst in der Türkei und unterwegs, hg. v. Burcu Dogramaci und Marta Smolińska, Berlin: Kadmos 2017
Informationen

Re-Orientierung

Rosa und Anna Schapire – Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900, hg. v. Burcu Dogramaci und Günther Sandner, Berlin: Aviva 2017.
Informationen
Rezensionen:
https://www.rosalux.de/news/id/38139/
https://www.jungewelt.de/artikel/315741.vergessene-pionierinnen.html?sstr=
https://www.derstandard.de/story/2000061264811/rosa-und-anna-schapire-sozialistisch-feministisch-und-vergessen

 Schapire

Passagen des Exils / Passages of Exile (Jahrbuch Exilforschung, 35), hg. v. Burcu Dogramaci und Elizabeth Otto, München: edition text + kritik 2017.
Informationen

Passagen des Exils